ChatGPT – Strategien für den eigenen Unterricht

a-Van-gogh-style-painting-of-a-robot-learning-about-code (created by DALL-E)

ChatGPT genießt derzeit eine hohe Aufmerksamkeit in Online-Foren, Medien und auch für Entscheidungsträger in den Schulen. Wer die Entwicklungen, den Diskurs und die Berichte verfolgt, mag schon genug vom Thema gehört haben. Haben wir nicht andere Prioritäten, Herausforderungen und dringende Anliegen im Bildungssystem? Natürlich. Dennoch ist das Thema ist wichtig und dringend. KI ist da und geht nicht mehr weg. ChatGPT wird sich weiterentwickeln. Konkurrenten werden kommen. Zeit, zum produktiven Handeln überzugehen. Lassen wir uns Strategien, die wir für den eigenen Unterricht nutzen können, entwickeln.

Sich informieren

Finde heraus, was ChatGPT ist und was es kann und nicht kann. Wie?
So wie ich haben viele Link- und Ressourcensammlungen erstellt. Meine Sammlung ist hier zu finden. Elke Höfler hat kürzlich gebloggt und Links geclustert:

Es gibt Online-Kurse, wie der von der Hopp Foundation oder von Jan Vedder:

ChatGPT in der Schule Kurs auf studypoint.de
https://studypoint.de/app/#/shop

Hier ist ein Leitfaden für Lehrkräfte zu finden, die von Andrew Heft, Alexandre Gagné und Alexander König aufbereitet und unter CC BY NC SA weitergegeben wurde.

Selbst nutzen

Erwerbe Informationskompetenz. Wie?
ChatGPT ist wie andere digitale Werkzeuge. Ähnlich wie bei Wikipedia oder der Suchmaschine Google, wenn wir selbst erfahren und ausprobieren, was es kann und was nicht, erwerben wir eine Kompetenz und können es in unsere Arbeitsabläufe bei Bedarf integrieren. Im Moment nutze ich ebenfalls LanguageTool und DeepL Write, um meine Texte zu verbessern. Hier sind einige Ideen für Prompts, die uns bei der Unterrichtsvorbereitung genutzt werden können:

  1. Fasse das Leben von (XY) in 150 Wörter zusammen
  2. Erstelle ein Beispieltext über Anne Frank für Schüler, die Englisch als Zweitsprache lernen.
  3. Erstellt eine Lückentextaufgabe, basierend auf den letzten Text. Mit Antworten.
  4. Vergleiche die Schreibstile von Dickinson und Edgar Allen Poe.
  5. Welche 6 Ideen für ein Klassenprojekt zum Thema Safer Internet kannst du vorschlagen?
  6. Was sind die Vorteile und Nachteile von Selbstfahrende Autos? In eine Tabelle darstellen. (Siehe Bild)
Von ChatGPT am 22.01.2023 erstellt

Antworten werden binnen Sekunden geliefert. Eine echte Zeitersparnis. Nebenbei bemerkt habe ich festgestellt, dass die Verwendung von ChatGPT mir hilft, Eingaben besser zu formulieren, sodass ich das bekomme, was mich möchte. Das wäre ein schöner Nebeneffekt, wenn unsere Schülerinnen und Schüler lernen würden, Anfragen präzise zu formulieren, um somit ihre Sprachkompetenz zu verbessern.

Mit den Klassen besprechen und Regel vereinbaren

Sprechen wir es im Unterricht offen an. Wie?
Warum nicht bei einer Unterrichtsstunde thematisieren und eine Vorgehensweise besprechen? In meiner 2. Klasse (Mittelschule/AHS Unterstufe) habe ich für das Fach Digitale Grundbildung einige Einheiten gestaltet, um eine Basis für die zukünftige Arbeit zu schaffen. Im Englischunterricht haben wir auch darüber gesprochen, wie wichtig es ist, digitale Werkzeuge verantwortungsvoll zu nutzen, um eigene Gedanken und Ideen zu teilen. Die Kinder übten, wie man zu einem bestimmten Thema recherchiert und wie man Quellen zitiert. Künftig müssen meine Schülerinnen und Schüler bei Texten und Aufsätzen eine von mir genannte 3-Quellen-Regel anwenden und ihre Quellen als Links mit dem Datum vermerken. Für 11- und 12-Jährige ist dies definitiv eine Umstellung ihrer Arbeitsweise, da sie es gewohnt sind, Texte aus z. B. Wikipedia zu kopieren und einzufügen und diese dann einzureichen. Oder als Quelle „Google“ zu nennen. 🙂

Wie das für Jugendliche und Erwachsene aussehen kann? Christian Spannnagel hat ein Dokument „Rules for Tools“ erstellt und unter CC BY-SA 4.0 weitergegeben.

Im Unterricht nutzen

Anstatt das Tool aus den Klassenzimmern zu verbannen, nutzen wir es. Wie?
Auch wenn das Tool relativ neu ist, sammeln einige bereits Erfahrungen mit ChatGPT im Unterricht. Hier einige Möglichkeiten:

  • Diskussionen über KI (Fähigkeiten, Grenzen, Kontroversen) führen
  • Informationen erstellen und überprüfen (Faktencheck)
  • Sind die Ergebnisse neutral oder subjektiv? Warum?
  • Texte verbessern, Feedback einholen
  • Brainstorming, Ideen generieren
  • Eingaben optimieren (Sprachkompetenz fördern)
  • Prüfungsvorbereitung
  • Quellen finden
Feedback von ChatGPT (22.01.2023)

Anders prüfen

Erprobe andere Prüfungsformate. Wie?
Es stimmt, Lehrende können nicht davon aussehen, dass Aufsätze, die zuhause geschrieben wurden, wirklich vom Gehirn des Schülers/der Schülerin stammen. Aber haben wir das je können? Manchmal erledigen Verwandte oder Freunde (mit guten Absichten) Aufgaben für ihre Schützlinge (oder helfen mit).

Eine verlässliche Möglichkeit herauszufinden, ob die Kompetenz erworben wurde, ist schlicht und einfach in der Unterrichtsstunde mündlich zu fragen. Bei live Präsentationen oder Referate ist es einfach zu erkennen, ob der Schüler/die Schülerin das Thema beherrscht oder nicht. Aber bei großen Klassen mag es für viele Lehrende sehr zeitintensiv werden, einzelne qualitativ abzufragen. Hier könnte man in kleinen Gruppen präsentieren lassen, was übrigens introvertierte Menschen entgegenkommt. Auch mag Peer-Feedback gut einsetzbar sein, besonders wenn die Bewertungskriterien klar und transparent vermittelt wurden. Besonders in Fremdsprachenklassen kann es sehr gewinnbringend sein, wenn Schüler:innen lernen, Feedback zu geben.

Feedbackblatt
Einfaches Beispiel für ein Feedbackblatt zu einer Präsentation

Andere Alternativen zu schriftlichen Hausarbeiten sind andere Lernprodukte wie E-Portfolios, Erklärvideos, E-Bücher, Präsentationen oder Visualisierungen, Lerntagebücher oder die Erstellung von eigenen Quizzes. In diesen Fällen sind die Ergebnisse personalisiert und machen das Denken der Schüler:innen sichtbar.

Von ChatGPT am 22.01.2023 erstellt

In Summe

Es wird uns Zeit und Energie kosten, neue KI-Tools kennenzulernen und sie in unsere pädagogische Arbeit zu integrieren. ChatGPT hat unheimliches Potenzial, eine wertvolle Ressource für die Schule zu sein. Um das Potenzial von ChatGPT im Unterricht voll auszuschöpfen, bleibt uns im Sinne des lebenslangen Lernens nichts anderes übrig, als uns weiterzubilden und die Möglichkeiten von ChatGPT im Unterricht zu verstehen und zu nutzen.

Blogtext erstellt mithilfe von:
ChatGPT
DeepL
DeepL Write
LanguageTool
Bild bei DALL-E (a-Van-gogh-style-painting-of-a-robot-learning-about-code)

The future’s so bright, I wanna use ChatGPT!

Baby wearing sunglasses

On the eve of my first lesson of the calendar year 2023, I find myself prepping for the week and testing some shiny, new tools like ChatGPT, LanguageTool and Copilot – all AI-based and enhanced tools, currently free and looking mighty fine indeed. Yes, many people have already blogged and tweeted about the potential of ChatGPT, so I won’t bore you with preliminaries. But it would be remiss of me if I didn’t give my two cents on this hot topic du jour.

(TL;DR – Padlet with links and resources at the end of this blog post)

As the wonderful Elke Höfler and Beat Döbeli Honegger (and countless others) have already eloquently pointed out – this development does not only feel new and innovative, but also disruptive. We educators need to sit up and pay attention to this. This is already changing how many people work. It is changing workflows. Numerous early adopters have been posting the results of their experiments for the greater online community. As our experimentation continues, our collective knowledge grows and our skill set expands. This is just the beginning. It will get better and there will be newer generations of these tools at our fingertips.

Oberfläche ChatGPT
ChatGPT in the browser window

Is it really so unexpected?

Who is seriously surprised by this? Of course, we kinda suspected this would come along eventually, right? We knew about Wolfram Alpha and have used Google AI tools like autodraw.com in class, right?. We’ve been using tools like DeepL to help us work, right? And using search engines and giving commands to virtual assistants is nothing new, right?

Exactly. Yet, nothing beats the feeling of posting a prompt (or a complex task) into ChatGPT and getting instantaneous results. My first prompt was: Write a story in 150 words about a unicorn named Sue who doesn’t have any friends. Which it did. In seconds. No biggie.

ChatGPT prompt and result on Sue the unicoen

Oh yes, students will cheat and auto-generate essays or answers. But don’t they already try to cheat? We will – as always – find them out 🙂

Of COURSE, it has limitations and inaccuracies, but it is surprisingly self-aware.

In case you were wondering, ChatGPT speaks 11 languages.

Yes, it helps with lesson planning and presentations

Instead of scrambling to ban it in schools, how about we actually get ahead of this thing and see how it can work for us? When so prompted, it can provide ideas for instruction in the English classroom, as well arguments for sceptical colleagues 🙂

Uses of ChatGPT for the English Language Classroom
Arguments for sceptical teachers, as generated by ChatGPT

Yes, ChatGPT will be used by students. But it will also be used by us educators. Just like we use search engines, Wikipedia or online dictionaries. We will need to re-think classroom tasks, but it will mean that we are refining our teaching practice (to improve!) and we will gain better learning outcomes if we design learning around developing students‘ individualized thinking and proof thereof.

My first English lesson prep using ChatGPT – generated text about Helen Keller and accompanying gap-filled exercise.

My two cents. What do you think?

Links and Resources on Padlet

I have posted links and resources on this Padlet page here. I do not aim to curate a comprehensive collection, rather an overview and feature a best-of what is out there. Elke, Beat and others also have exhaustive lists of links and resources.

https://padlet.com/aliciabankhofer/ChatGPT

Seriously, try it for yourself. Take it for a spin. Push it to the max. Follow the hashtag #ChatGPT or people like @joel120193 on Twitter or elsewhere. Join groups. Read what others are doing and saying. Let’s step into this future/present together!

„The future’s so bright, I gotta wear shades“ reference.

Beitragsbild by Boudewijn Berends

Digitale Grundbildung 2. Klasse – meine Planung steht!

Titelblatt zum Arbeitsheft

All good things must come to an end! Und es stimmt. Der Sommer war lang und schön. Die Ferien ausgedehnt und erholsam. Aber jetzt heißt es: Back To Work! In meinem Fall, Back To School! Aber auch wenn etwas Schönes zu Ende geht, kann auch etwas Schönes beginnen und das stimmt auf jedem Fall. Ich freue mich auf die Arbeit, auf die Schule und auf die Umsetzung des neuen Faches Digitale Grundbildung in meinen Klassen. In der Folge erkläre ich meine Ansätze und Vorbereitung.

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Digitales Arbeitsheft in Pages am iPad

Nach vielen Überlegungen, Recherchen und Diskussionen mit Kolleg*innen habe ich beschlossen, ein digitales Arbeitsbuch für meine Klassen zu erstellen. Warum Pages? Weil die Pages-Datei Links, eingebettete Videos, bewegliche Grafiken, Tabellen, Medienplatzhalter, Bildergalerie und animierte GIFs enthält. Notizenapps am iPad gibt es viele, aber nicht viele können das alles. Außerdem es ist eine Arbeitsunterlage. Der Fokus liegt nicht auf das Notieren. Das Dokument enthält Leitfragen, Inputs der Lehrperson sowie Arbeitsbereiche und Aufträge. Ich bin gespannt welche Erfahrungen wir damit machen! Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Elke Höfler, die Korrektur gelesen hat, sowie an vielen vielen Kolleg*innen, die Feedback gegeben haben. Hier einige Auszüge …

Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem eine Ringmappe für Papierblätter und ein E-Portfolio in Book Creator. Mehr dazu später …

Didaktik und Pädagogik

Wichtig für mich ist es, Software von verschiedenen Herstellerfirmen zu nutzen. So sehen die Schüler*innen diverse Tools und Funktionsweisen. Das Lernen wird spielerisch und schüler*innen-zentriert sein. Forschendes und entdeckendes Lernen gehört für mich zur Normalität. Als Lernprodukte werden die Klassen eigene Fotos, Grafiken, Filme, Designs, Animationen, Audios, Präsentationen, Visualisierungen und E-Bücher erstellen. Abgaben werden durch MS Teams gemacht oder per AirDrop direkt am mich gesendet. Am Ende jedes Thema möchte ich eine Reflexion und Diskussion in der Lerngruppe führen.

Beurteilung

Zur Beurteilung habe ich mir folgendes überlegt …

  • Aktive Mitarbeit im Unterricht
  • Vorhandensein der benötigten Arbeitsmaterialien 
  • Erfüllung und zeitgerechte Abgabe von Arbeitsaufträgen und Übungen
  • Mindestens ein Kompetenzcheck pro Semester am PC und iPad
  • Vollständiges digitales Portfolio und ordentlich geführtes digitales Heft

Dokumentation in Book Creator

Da die Kinder und Jugendlichen viele eigene Medien erstellen werden, möchte ich in diesem Jahr Book Creator als Portfolio-Tool nutzen. Das ermöglicht die Einbindung von großen Mediendateien ohne den begrenzten Speicher am iPad zu belasten. Hier im Browser öffnen …

https://read.bookcreator.com/ElAlboPy5jMVWsvTeDgfnSIMy2O2/JPvfF0-SQdmOPCmoLUcIEw

Fazit

Die Digitale Grundbildung hat in diesem Schuljahr Premiere als offizielles Fach. Daher lernen wir alle „by doing“. Ich werde berichten wie es in der Praxis funktioniert hat.

Wer in einer iPad-Klasse unterrichtet und sich das Buch ansehen möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Planung für Digitale Grundbildung – 1. bis 4. Klasse

Kompetenzen Jahr 1

Nach Gesprächen mit einigen Expert*innen habe ich meine Entwürfe für die Umsetzung des Faches Digitale Grundbildung weiterentwickelt und stelle die aktuelle Version einer möglichen Jahresplanung für alle Klassen, sowie eine Kompetenzcheckliste, auf dieser Seite.

Die Kompetenzcheckliste gibt einen Überblick der Themen, die im Lehrplan erwähnt werden.

Die Jahresabläufe zeigen eine mögliche Chronologie der Themen, die im Laufe von zirka 32 Stunden (UE im Schuljahr) behandelt werden sollten. Alle Dateien in Word Format.


Weitere Ressourcen:
https://padlet.com/eis/DigiGrub

https://padlet.com/eis/dlul_lehre

https://www.internet-abc.de/kinder/lernmodule/

Digitale Grundbildung – cracking the code!

Woman looking over student shoulder computer

Es geht los! Im September 2022 wird das neue Unterrichtsfach „Digitale Grundbildung“ an Österreichs Schulen sein lang ersehntes Debut haben. Seit 2018 eine Verbindliche Übung an allen Mittelschulen und AHS Unterstufen, jetzt ist das Fach bereit für die Prime-Time. Die Stundenanzahl der Unterstufe wurde erhöht. Es ist Gesetz. Es gibt einen Lehrplan. Good News oder nicht?

„Digitale Grundbildung – cracking the code!“ weiterlesen

Digitales Lernen mit iPads – endlich 1:1 im Unterricht!

iPad Ausgabe

Jetzt, wo unsere Schule erfolgreich iPads in allen 5. und 6. Klassen eingeführt haben, vergisst man leicht die vielen Stunden der Vorbereitung, die wir investieren mussten, um an diesen Punkt zu gelangen. Tatsächlich hat es bedeutet, dass das DigiTeam, die Direktion und das EDV-Team am Schulstandort in den letzten Monaten und Jahren zahlreiche Entscheidungen treffen mussten. Und diese Entscheidungen haben dazu geführt, dass 300 iPads an Kinder und 70 an Lehrpersonen ausgegeben wurden. „Erfolgreich“, weil die Voraussetzungen für den Unterricht mithilfe von iPads und Lerntechnologie in diesen Klassen erfüllt sind. Wie kam es dazu?

„Digitales Lernen mit iPads – endlich 1:1 im Unterricht!“ weiterlesen

Learning on iPad – moving beyond pdfs and worksheets!

In my previous blog „PDFs on iPad“, I mentioned the urge that many educators feel/felt when going remote – to transplant already-known workflows from the brick-and-mortar classroom to the online or virtual setting. A common question remains – how to create an interactive worksheet with a pdf – oftentimes within a learning management software. When I read this question I think to myself, why is the default always a pdf? What are you trying to achieve? Can this be achieved using something other than a pdf? The answer is a resounding YES!

The problem with worksheets – digital or otherwise

As someone who became a teacher mid-career, worksheets were never a big part of my repertoire. I observed veteran teachers handing out sheets left, right and centre, yet I felt that this was not the way I wanted to go. I HEARTILY recommend reading of this article „Frickin‘ Packets“ by Jennifer Gonzalez and this blog post by John Spencer on choice boards and student agency, who both cemented my resolve in the past year. I am now convinced that worksheets are not the best pedagogy and I give them out only very rarely to students. If you do want my abbreviated list of personal reasons to reconsider worksheets, here they are:

  • worksheets cater to a one-size-fits-all mentality, which is not representative of the modern class with students of diverse backgrounds and abilities
  • worksheets do not traditionally cater to different learning needs or learning disabilities
  • worksheets are often handed out with solutions, which tempt students to simply copy the answer, OR they copy answers from classmates
  • worksheets generally do not allow student choice – things have to be done in the same way
  • worksheets do not foster higher order thinking skills, and are therefore limited in sustainable learning practices
  • and finally, seldom are worksheets child-friendly. They are often without images and use standard fonts and colours. Why should children be motivated to fill out a worksheet with zero aesthetic?

Simply translating worksheets in digital form e.g. via pdfs therefore, in my view and experience, does not translate innovative pedagogy. I understand that busy and overwhelmed teachers with hundreds of students feel that (pdf) worksheets are the most efficient way to go, yet I encourage them to rethink this. Remote teaching has shown how difficult it is to hand out and grade sheets. What is possible? What works in both a remote and classroom setting?

Digital workplans – integrating audio/video

Instead of worksheets, I create digital documents which are workplans. They are like a to-do list, often including explanations and demonstrations. Also, I try to give students (creative) choice. In the following example, students see a menu (like in a restaurant) and can choose whether they do A or B. Both items test their ability to apply what they know and incorporate adding video or audio, drawings or text. Download the Keynote or PowerPoint file here. For more on choice boards/learning menus, click this link.

In the example below, students „create their own zoo“, adding their choice of animals (practicing numbers, plurals, there is/are, colours). I like giving students a template and a sample solution of what the finished product looks like. This way they know what I expect. Download the blank Keynote template here.

In the digital document shown below, grammar is explained and students add their own audio/video into the examples to demonstrate their understanding.

Mind maps, concept maps, flow charts and sketchnotes

Nothing gets a student’s brain juices flowing like a task that asks him/her to create a visualisation of a concept or idea. In fact, this is one of the best ways a student can demonstrate that he/she has understood and can apply and remix the knowledge to new situations. There are many options available. You can use flow charts, mind maps (another example) or concept maps and sketchnotes to see if. Of course, this requires training students how to use these techniques. Yet the reward is that you can instantly see the learning results. With this type of exercise, students are challenged to organise, structure, analyse the idea, concept or theme and consider how best to visually communicate it. This is a different experience to simply filling gaps out on a worksheet or writing answers to set questions.

One student reports on a school field trip
Here one student reports on her day

Explainer videos

One of my favourite worksheet alternative tasks are where they create their own videos to explain or demonstrate something. As a language teacher, I want to help students develop speaking competency as best possible and so really look forward to seeing what students come up with. They work really hard to create a good finished product. Again, here the challenge is to decide what to say, when and how.

On this padlet, you can see further examples of how students explain grammar rules: https://padlet.com/aliciabankhofer/grammarclips

The sky is the limit with Google Slides

I’ve shown possibilities with Keynote, PowerPoint (and videos) and I have to mention Google Slides as part of this „holy trinity“ of digital tools. Google Slides is one of my favourite tools because it works speedily and reliably in a browser or mobile app and provides loads of opportunities for creative collaboration. Google Slides allows in-app inclusion of images and videos, providing unique options to create dynamic documents that allow students to provide personalised work. Using a learning journal for example allows the tracking of learning over time and helps students to organise themselves well. Here is a sample document. Create your own copy under „File“ or download. More INSANELY great templates are available from the lovely and talented Paula aka @slidesmania.

If you are completely new to digital documents, then you may be feeling overwhelmed at the possibilities which may seem like a lot of work to set up. You are right that you need to invest time to decide which option and way of working is best for you and to see how to train your students to use these alternatives. But the reward is great: engaged and motivated students and digital documents that can be documented and/or adapted and easily graded. With these options, it is easier to make students‘ own thinking visible, learning becomes personal and differentiated.

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This blog has been added to the German-language article „Arbeitsblätter ADE- Lernpfade willkommen! DAS Thema im Dezember 2020“ on bildungspunks.de.

Follow @bildungspunks and the hashtag #edupnx on Twitter.

PDFs on iPad

Untold numbers of educators worldwide are mastering digital workflows, while facing the challenge of teaching virtually during this pandemic era. As such, those who have recently joined and are now active in educator communities on Twitter, Facebook and Instagram are asking questions and sharing their findings and expertise with colleagues across the globe, also developing the potential of software for pedagogical purposes in ways previously unknown

One question that regularly comes up in these online groups is the question of how to deal with PDFs and/or worksheets. Many teachers want to know how to have students enter text or interact with text on a pdf, like a worksheet. Understandable, yes, since a pdf is one of the most common document formats. Why wouldn’t they expect to have an online document that contains interactive fields that can be used on any device?

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Educating myself about anti-racism

black box

If you are reading this blog, chances are that you know me: You know what I look like – you know that I am black and that I am an educator working in Vienna, Austria. Some of you may know that I was born and bred in Trinidad and Tobago, my ancestors came from Africa and China, with a dash of Indian and European in the mix. As such I feel that had already been well-informed about blackness and racism, as well as the effects of slavery and colonialism, especially from an Afro-Caribbean perspective. Yet, after the events of the past weeks and the global reaction to them, I feel that, in actual fact, there is very much that I DIDN’T know.

What has recently happened to Christian Cooper, Breonna Taylor and George Floyd has been the „straw that broke the camel’s back“ for many millions. Yes, senseless killings of people of colour (POC) has happened before. It is a decades-old, yes even centuries-old story. Yet, this time feels different. Just like the #MeToo and #FridaysForFuture movements, we may have reached a tipping point. And, like many educators, I have felt compelled to educate myself to examine what I can do on a personal and professional level. That this topic has superseded a still-raging worldwide pandemic goes to show that we educators cannot afford to be „racially-illiterate“ or remain silent going forward, no matter our country, context or skin colour.

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