Digitale Grundbildung 2. Klasse – meine Planung steht!

Titelblatt zum Arbeitsheft

All good things must come to an end! Und es stimmt. Der Sommer war lang und schön. Die Ferien ausgedehnt und erholsam. Aber jetzt heißt es: Back To Work! In meinem Fall, Back To School! Aber auch wenn etwas Schönes zu Ende geht, kann auch etwas Schönes beginnen und das stimmt auf jedem Fall. Ich freue mich auf die Arbeit, auf die Schule und auf die Umsetzung des neuen Faches Digitale Grundbildung in meinen Klassen. In der Folge erkläre ich meine Ansätze und Vorbereitung.

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Digitales Arbeitsheft in Pages am iPad

Nach vielen Überlegungen, Recherchen und Diskussionen mit Kolleg*innen habe ich beschlossen, ein digitales Arbeitsbuch für meine Klassen zu erstellen. Warum Pages? Weil die Pages-Datei Links, eingebettete Videos, bewegliche Grafiken, Tabellen, Medienplatzhalter, Bildergalerie und animierte GIFs enthält. Notizenapps am iPad gibt es viele, aber nicht viele können das alles. Außerdem es ist eine Arbeitsunterlage. Der Fokus liegt nicht auf das Notieren. Das Dokument enthält Leitfragen, Inputs der Lehrperson sowie Arbeitsbereiche und Aufträge. Ich bin gespannt welche Erfahrungen wir damit machen! Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Elke Höfler, die Korrektur gelesen hat, sowie an vielen vielen Kolleg*innen, die Feedback gegeben haben. Hier einige Auszüge …

Die Schülerinnen und Schüler haben außerdem eine Ringmappe für Papierblätter und ein E-Portfolio in Book Creator. Mehr dazu später …

Didaktik und Pädagogik

Wichtig für mich ist es, Software von verschiedenen Herstellerfirmen zu nutzen. So sehen die Schüler*innen diverse Tools und Funktionsweisen. Das Lernen wird spielerisch und schüler*innen-zentriert sein. Forschendes und entdeckendes Lernen gehört für mich zur Normalität. Als Lernprodukte werden die Klassen eigene Fotos, Grafiken, Filme, Designs, Animationen, Audios, Präsentationen, Visualisierungen und E-Bücher erstellen. Abgaben werden durch MS Teams gemacht oder per AirDrop direkt am mich gesendet. Am Ende jedes Thema möchte ich eine Reflexion und Diskussion in der Lerngruppe führen.

Beurteilung

Zur Beurteilung habe ich mir folgendes überlegt …

  • Aktive Mitarbeit im Unterricht
  • Vorhandensein der benötigten Arbeitsmaterialien 
  • Erfüllung und zeitgerechte Abgabe von Arbeitsaufträgen und Übungen
  • Mindestens ein Kompetenzcheck pro Semester am PC und iPad
  • Vollständiges digitales Portfolio und ordentlich geführtes digitales Heft

Dokumentation in Book Creator

Da die Kinder und Jugendlichen viele eigene Medien erstellen werden, möchte ich in diesem Jahr Book Creator als Portfolio-Tool nutzen. Das ermöglicht die Einbindung von großen Mediendateien ohne den begrenzten Speicher am iPad zu belasten. Hier im Browser öffnen …

https://read.bookcreator.com/ElAlboPy5jMVWsvTeDgfnSIMy2O2/JPvfF0-SQdmOPCmoLUcIEw

Fazit

Die Digitale Grundbildung hat in diesem Schuljahr Premiere als offizielles Fach. Daher lernen wir alle „by doing“. Ich werde berichten wie es in der Praxis funktioniert hat.

Wer in einer iPad-Klasse unterrichtet und sich das Buch ansehen möchte, kann mich gerne kontaktieren.

Planung für Digitale Grundbildung – 1. bis 4. Klasse

Kompetenzen Jahr 1

Nach Gesprächen mit einigen Expert*innen habe ich meine Entwürfe für die Umsetzung des Faches Digitale Grundbildung weiterentwickelt und stelle die aktuelle Version einer möglichen Jahresplanung für alle Klassen, sowie eine Kompetenzcheckliste, auf dieser Seite.

Die Kompetenzcheckliste gibt einen Überblick der Themen, die im Lehrplan erwähnt werden.

Die Jahresabläufe zeigen eine mögliche Chronologie der Themen, die im Laufe von zirka 32 Stunden (UE im Schuljahr) behandelt werden sollten. Alle Dateien in Word Format.


Weitere Ressourcen:
https://padlet.com/eis/DigiGrub

https://padlet.com/eis/dlul_lehre

https://www.internet-abc.de/kinder/lernmodule/

Digitale Grundbildung – cracking the code!

Woman looking over student shoulder computer

Es geht los! Im September 2022 wird das neue Unterrichtsfach „Digitale Grundbildung“ an Österreichs Schulen sein lang ersehntes Debut haben. Seit 2018 eine Verbindliche Übung an allen Mittelschulen und AHS Unterstufen, jetzt ist das Fach bereit für die Prime-Time. Die Stundenanzahl der Unterstufe wurde erhöht. Es ist Gesetz. Es gibt einen Lehrplan. Good News oder nicht?

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Fortbildungen für Lehrende: Ein Dilemma ohne leichte Lösung

Pferd trinkt am Wasser

Ich bin für Twitter sehr dankbar. Wie viele, die diese Plattform privat sowie beruflich nutzen, habe ich unzählige Male von den Impulsen der anderen profitiert. Schließlich stehe ich an der „Front“ – als Unterrichtende und Fortbildende – und möchte meine Praxis stets optimieren und Herausforderungen erfolgreich überwinden. Auf Twitter wird öffentlich über wichtige Bildungsthemen (manchmal heftig) diskutiert und reflektiert. Wir lernen voneinander und miteinander und gestalten den Bildungsdiskurs aktiv mit. Viele von uns geben unsere Expertise zu diversen Themen in Fortbildungen weiter.

In Österreich hat die Einführung einer Verbindlichen Übung „Digitale Grundbildung“ in der Sekundarstufe 1 (seit 2018) dazu geführt, dass betroffene Lehrpersonen sich mit dem Unterricht mit und über digitalen Medien, Lerntechnologie und Internet auseinandersetzen müssen. Auch die strukturelle Änderungen im Schulsystem wie z. B. die Einführung von Dienst-E-Mailadressen für Bundesschulen oder die verpflichtende Einbindung von Medien bei Prüfungen führen dazu, dass Kolleginnen und Kollegen den Umgang mit diesen Dingen erlernen müssen.

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Digitale Grundbildung. Jahr 2.

Endlich fertig und gerade rechtzeitig zum Schulstart habe ich mein Hauptprojekt des Sommers 2019 vollendet. Es handelt sich um ein Teambuch für Lehrpersonen meiner Schule, welches helfen soll, Unterrichtsszenarien für das Fach „Digitale Grundbildung“ in der 6. Schulstufe durchzuführen. 

In diesem zweiten Jahr der Umsetzung der Verbindlichen Übung an Österreichs Schulen der Sekundarstufe 1 ist es wichtiger dann je, Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, da sie nicht nur fachfremd unterrichten, sie müssen vielerorts Kenntnisse und Fähigkeiten erst aneignen. Daher ist es von Bedeutung, das „Warum“ zu erklären, Ziele zu formulieren, und Möglichkeiten für den Unterricht zu skizzieren. 

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